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17.05.2019 Mit Virtual Reality ins Elektro-Zeitalter:
Audi macht Techniker weltweit fit für den e-tron

Know-how in Sachen Hochvolttechnik, Elektrik und Elektrotechnik: Audi bereitet die technischen Trainer und Servicetechniker weltweit auf den Audi e-tron* vor. Erstmals zum Einsatz kommen auch Virtual Reality Trainings. Die virtuelle Technik ermöglicht realitätsnahes, gefahrloses Erlernen hochsensibler Technologien wie der Hochvolt-Batterie. Dabei nutzt das Unternehmen eine effiziente digitale Baukasten-Lösung, die auch schon für VR-Trainings etwa im Bereich Logistik im Einsatz
ist.


Mit dem Start des ersten vollelektrischen Serienmodells der Vier Ringe kommen auch auf die Handels- und Serviceorganisation der AUDI AG neue Herausforderungen zu. „Wir wollen unsere Servicepartner bei der Transformation in Richtung Elektromobilität bestmöglich begleiten und gleichzeitig unser Trainingsangebot digital ausrichten“, sagt Markus Siebrecht, Leiter Vertrieb After Sales der AUDI AG. „Deshalb haben wir uns intensiv mit innovativen Schulungskonzepten für die notwendigen Qualifikationsprofile beschäftigt. Der gezielte Einsatz von Virtual Reality ist dabei ein
wichtiger Baustein.“

So üben Servicetechniker im virtuellen Raum vor allem am Herzstück des neuen e-tron: der Hochvolt-Batterie. In sogenannten Prozesstrainings erlernen sie Schritt für Schritt, wie sie die Batterie öffnen, einen Schaltkasten tauschen oder ein Batteriemodul wechseln können. Vorteile des Trainings in der Virtual Reality: Audi konnte die Schulungen dank der digitalen Technik weltweit effizient, schnell und auf hohem Niveau in den Märkten ausrollen. So sind die Techniker dort bereits zur Markteinführung optimal auf das
neue Modell vorbereitet. Darüber hinaus können die Mitarbeiter die noch unbekannte hochsensible Technik im virtuellen Raum völlig gefahrlos kennenlernen und die Trainingsgeschwindigkeit selbst bestimmen. Spielerische Elemente steigern zugleich die Motivation der Lernenden. Die Tutorials sind neben Deutsch und Englisch auch in Spanisch und Französisch verfügbar.

Das VR-Training für die Servicetechnik setzt auf einer Baukastenlösung auf, die Synergien mit anderen Unternehmensbereichen nutzt. Standard-Interaktionen wie etwa das Greifen von Bauteilen sind hier bereits vorprogrammiert,
vorhandene Konstruktionsdaten etwa der Batterie können in bestehende Umgebungsvorlagen eingespielt werden: Das senkt Produktions- und Entwicklungskosten und macht den Serien-Einsatz von Virtual Reality bezahlbar.

Bereits heute wird an neuen Trainingskonzepten getüftelt. Denkbar ist etwa ein Multi-User-Ansatz, bei dem Lehrer und Schüler gemeinsam in einem virtuellen Raum aufeinandertreffen – auch wenn sie physisch an völlig unterschiedlichen Orten stehen. Augmented Reality, das Verschmelzen von realer und virtueller Welt, ist ebenfalls in Vorbereitung: Für Karosserie-Experten in den
Autohäusern entwickelt Audi derzeit eine Anwendung, die den Audi e-tron über ein Tablet als 3D-Modell in realer Größe erlebbar macht. Animationen zeigen den Servicetechnikern dann die einzelnen Reparaturschritte im Detail.

Sämtliche Audi-Trainingsinhalte stehen den Servicepartnern weltweit in einer Cloud-basierten Wissensdatenbank zur Verfügung und können je nach Bedarf flexibel abgerufen werden.